Bürgerinnen-Rat

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Der BürgerInnen-Rat (Bürgerrat, BürgerInnenrat) ist ein Instrument, um die Kommunikation zwischen den Bürgerinnen und Entscheidungsträgerinnen nachhaltig zu fördern.

Inhaltsverzeichnis

Ausgangssituation

In den Gremien der Kleinregion Pielachtal werden immer wieder wichtige Entscheidungen getroffen, die sich langfristig auf das Leben in der Region auswirken. Meist ist es so, dass immer diesselben Personen zu bestimmten Themen nachdenken. Mit dem BürgerInnenrat soll die Beteiligung auf eine breitere Basis gestellt werden. Um für die Zukunft der Region möglichst gute Entscheidungen zu treffen, genügt es nicht, dass sich „Experten“ den Kopf zerbrechen. Es ist auch notwendig, dass die Menschen, die in der Region leben, in diesem Prozess ihre Meinung einbringen.

Projekt

BürgerInnen-Rat Pielachtal, Foto: Omann

Im Auftrag der Regionalplanungsgemeinschaft Pielachtal hat die SERI Nachhaltigkeitsforschungs- und Kommuinikations GmbH im Mai 2012 im Pielachtal einen BürgerInnen-Rat durchgeführt. Unterstützt wurde dieser unter anderem vom Lebensministerium. Mittels Zufallsprinzip wurden Personen aus verschiedenen Alters- und Bevölkerungsschichten zu einem 1,5-tägigen Workshop eingeladen. Der BürgerInnen-Rat wurde nach der Methode Dynamic Facilitation moderiert. "Was sind die wichtigen Themen, die Sie beschäftigen? In welche Richtung soll sich das Pielachtal in Zukunft entwickeln?" Mit diesen und anderen Fragen haben sich 13 BürgerInnen des Pielachtales am 18. Mai und 19. Mai 2012 auseinandergesetzt. Begleitet wurden sie an beiden Tagen von den Moderatoren Dr. Ines Omann, SERI, und Christian Hörl, Büro für Zukunftsfragen Vorarlberg.

Präsentation und Diskussion

Welt-Café des Bürgerinnen-Rates

Die erarbeiteten Erkenntnisse, Aha-Erlebnisse, Wünsche, Ziele und Empfehlungen wurden bei einer Präsentationsveranstaltung am 11. Juni 2012 im Gasthaus Staudinger in Loich öffentlich vorgestellt und diskutiert. Dazu waren alle BürgerInnen des Tales sowie GemeindevertreterInnen herzlich eingeladen. Sie beschäftigten sich mit den Fragen:

  • Was sehe ich genauso?
  • Was möchte ich noch ergänzen?
  • Was sollte zuerst umgesetzt werden?

Ergebnisse

Schwerpunktthemen der Diskussionen waren

  • Tourismus
  • Regionale Produkte
  • Jugend

Nächster Schritt ist eine gemeinsame Sitzung mit dem Regionsvorstand, um über mögliche erste Umsetzungsmaßnahmen und Projekte zu sprechen.

Meine Werkzeuge
Dirndltaler Wissensbasis